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Elch auf Autobahn überfahren

Der junge Elch wurde von der Autobahnmeisterei geborgen.


Bei der Polizei Brandenburg gingen am 12. September gegen 7 Uhr mehrere Meldungen über einen toten Elch auf der Autobahn 12 ein. Wie sich herausstellte lag das Tier auf dem Standstreifen nahe Fürstenwalde. Die hinzugerufene Autobahnmeisterei konnte den jungen Hirsch mit einer Schlingenkonstruktion und einem Bagger bergen. Wie ein Sprecher der Autobahnpolizei gegenüber der Redaktion erklärte, sei der Unfallfahrer bisher nicht gefunden worden. Man ginge von einem silbernen LKW aus, da einige Lacksplitter auf der Straße gelegen hätten. Einen PKW als Verursacher bezeichnet die Polizei als unwahrscheinlich. Dieser hätte nach einem Unfall mit dem schweren Tier kaum weiter fahren können.

Wildereiverdacht bestätigt sich nicht

In Brandenburg besteht nach dem Jagdgesetz eine Meldepflicht bei Wildunfällen. Der Kadaver wurde in das Naturkundemuseum Potsdam zur Untersuchung gebracht. Der von "rbb 24" aufgestellte Verdacht, das Tier könne erschossen worden sein, bestätigte sich nach Angaben des Museums nicht.


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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