Elch-Alarm in Springe

Aus dem Wisentgehege in Springe ist ein Elchbulle ausgebrochen. Das 500 Kilogramm schwere Tier flüchtete durch den Springer Stadtteil Eldagsen, gefährdete den Schienen- und Straßenverkehr und suchte mehrere Hausgärten heim. Nach mehrstündiger Flucht gelang es schließlich, den Elch namens Sören auf einem Sportplatz zu narkotisieren. Helfer brachten den betäubten Bullen zurück in ein Gehege. Doch kaum aus der Narkose erwacht, begann er zu gleich wieder zu randalieren und brach, mehrere Zäune niederwalzend, erneut aus. Da nun die Gefahr bestand, dass Sören auf eine nahe gelegene Bundesstraße flüchten würde, musste ihn ein Forstmitarbeiter erschießen. Was den Elch so in Rage versetzt hatte, ist ungewiss. Möglicherweise hat eine aufgrund der Setzzeit aggressive Elchkuh für Unruhe im Gatter gesorgt. SE