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Von einzigartig bis lebensmüde

Die Kanzel mag jagdlich gut geplant und landschaftlich angepasst sein, sicher und komfortabel ist sie aber nicht. © SVLFG

Die Kanzel mag jagdlich gut geplant und landschaftlich angepasst sein, sicher und komfortabel ist sie aber nicht.


Im Zusammenhang mit Reviereinrichtungen kommt es immer wieder zu Unfällen. Ob es nun beim Bau, der Instandhaltung oder der Nutzung von Kanzeln, Drückjagdböcken oder ähnlichem ist. Schon Abstürze von Ansitzen aus eher geringer Höhe können traumatische Folgen haben. So kommt es beispielsweise zu Schädigungen an der Wirbelsäule, Schädel-Hirn-Traumata oder Knochenbrüchen. Alle diese Verletzungen ziehen oft langwierige Heilungsprozesse nach sich.

Einen der Hauptgründe für derartige Unfälle sieht die SVLFG darin, dass bei Reviereinrichtungen der jagdliche Nutzen im Vordergrund stehe. Sicherheit und Komfort würden dabei nicht selten hinten anstehen. Mit dem gleichzeitigen Älterwerden der Hochsitze und dem der Jäger wächst das Risiko von Verletzungen. Deshalb weist die Versicherung mit ihrer Pressemitteilung nocheinmal darauf hin, Ansitze regelmäßig zu kontrollieren und im Zweifelsfall zu ersetzen. PM


Rasso Walch Der studierte Förster stammt aus einer traditionellen Jägerfamilie und hat seine Jägerprüfung bereits im Alter von 14 Jahren abgelegt.
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