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Einschränkung der Jagdzeit bleibt!

Trotz steigender Bestände wurde die Jagdzeit auf Nonnengänse verkürzt (Symbolbild). © Sven-Erik Arndt

Trotz steigender Bestände wurde die Jagdzeit auf Nonnengänse verkürzt (Symbolbild).


Das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Schleswig lehnte am Montag 13 Normenkontrollanträge im Bezug auf die Landesjagdzeitenverordnung ab. Diese war im Jahr 2014 vom Umweltministerium zum Unbehagen der Kläger geändert worden. Man hatte abweichend von der Bundesjagdzeitenverordnung Saat- und Blässgänsen, Höckerschwänen, sowie Rebhühnern eine ganzjährige Schonzeit gegeben. Außerdem wurde die Jagd auf Rot- und Damwild, Wildkaninchen und Nonnengänse stärker eingeschränkt. Die Waidmänner sahen einen Einschnitt in ihr Jagdausübungsrecht und die Maßnahmen gegen Wildschadensverhütung, wie die "Kieler Nachrichten" berichteten.

Die Richter des OVG beurteilten aber, dass die Änderungen seitens des Ministeriums innerhalb des Gestaltungsspielraums liegen, den die Verordnung bietet. Gegen die Nichtzulassung der Revision können die Kläger innerhalb eines Monats Beschwerde erheben.

Ein Video zum Thema Gänsejagd in Schleswig-Holstein:


Rasso Walch Der studierte Förster stammt aus einer traditionellen Jägerfamilie und hat seine Jägerprüfung bereits im Alter von 14 Jahren abgelegt.
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