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Einheitliches Wolfsmanagement erforderlich

In ganz Europa beteiligen sich Jäger beim Monitoring, dem Sammeln von Daten, der Jagd sowie der Beschaffung von Informationen über Wölfe. Das betonte kürzlich der Präsident der FACE, Gilbert de Turckheim (Foto: JMB), bei einer Tagung der Intergruppe Jagd im europäischen Parlament.
Viele Länder, insbesondere in Nord- und Osteuropa, bewirtschaften ihre Wolfpopulationen gut, weshalb man diese Managementsysteme respektieren sollte, so der Präsident. Er unterstrich die starke Akzeptanz und wies auf den pragmatischen Ansatz der nordischen Länder beim Management von Wölfen hin.
Imrich Suba vom slowakischen Jagdverband demonstrierte, wie der Anstieg der Populationen dazu führte, dass diese bewirtschaftet werden. Gunnar Gloersen vom schwedischen Jagdverband forderte einen Dialog mit allen Interessengruppen, um die gesellschaftliche Akzeptanz von Wölfen in Schweden zu fördern. Andere Teilnehmer betonten, man müsse für eine Balance zwischen Wölfe und den Lebensverhältnissen der ländlichen Bevölkerung sorgen. Dabei müsse die Erwartungshaltung einer hauptsächlich städtischen Bevölkerung beim Management von Wölfen berücksichtigt werden. BHA