Home News Eingefangen statt geschossen!

Eingefangen statt geschossen!

am
Dienstag, 12.08.2014 - 02:10
Dieser Hund wilderte, wurde eingefangen und heimgebracht. Foto: Sepp Jonach © Sepp Jonach
Dieser Hund wilderte, wurde eingefangen und heimgebracht. Foto: Sepp Jonach

Der Obmann der Jagdgesellschaft Puch, Sepp Jonach, saß am 6. August zusammen mit einem Freund auf einem Hochsitz an einer Waldwiese. Der Begleiter sah den Hund zuerst. Der Vierbeiner war jedoch wieder recht flott verschwunden. Jonach dachte, dass er wohl zu einem Schwammerlsucher gehöre. Doch der Mischling kommt zurück und hetzt einen Rehbock über die Wiese. An schießen denkt keiner der Jäger. „Ein Hunde-Abschuss ist ein größerer Schaden, als ein gerissenes Reh“, sagte Jonach gegenüber jagderleben.
Dann sind die beiden abgebaumt, um den Hund zu suchen. Jonachs Jagdfreund fand ihn schließlich und schrie den „Wilderer“ an. „Der blieb dann auch sofort stehen, folgte meinem Kumpel und sprang sofort mit ins Auto“, so Jonach. Da dem Rüden wohl kürzlich die Wolfskrallen entfernt wurden , fragten die Jäger die umliegenden Tierärzte. Einer kannte schließlich den Hund. Jonach: „Wir haben die Besitzerin nicht angezeigt, sie will künftig besser aufpassen.“
BS