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E-Bikes für Wiesbadener Förster

E-Bike-Motor © RioPatuca Images - stock.adobe.com
Das E-Bike gleicht einem Mountainbike und ist speziell für den Einsatz im Wald gedacht.

Seit kurzem radeln alle vier Revierförster des Stadtwaldes Wiesbaden (Hessen) auf „Dienst-E-Bikes“ durch den Wald. Die Idee kam von den Förstern selbst. Man habe gemeinsam überlegt, was man gegen das viele Autofahren machen könne, berichtet Sabine Rippelbeck, Leiterin der Abteilung Forst im Umwelt und Verkehrsdezernat, gegenüber der Redaktion. Bereits Ende 2018 habe man zwei E-Bikes angeschafft. Nach einer gewissen Testphase sei man nun davon überzeugt, sodass die anderen beiden Kollegen ebenfalls ein Fahrrad bekommen haben.

Keine Spezialausstattung für Förster

Rund 2.500 Euro kostet solch ein E-Bike. Die Kosten werden vom Umwelt- und Verkehrsdezernat übernommen. Eine spezielle Ausstattung haben die E-Bikes nicht. Wie bei einem üblichen Fahrrad auch, können die Förster eine Tasche auf dem Gepäckträger fixieren, so Rippelbeck weiter. Mehr brauchen diese meist nicht. Genutzt werden die Elektrofahrräder bei gutem Wetter meist täglich. Bei Strecken über 15 Kilometern greifen die Revierleiter jedoch auf das Auto zurück, da sonst zu viel Zeit verloren gehe. Ein weiteres Problem sei auch die Mitnahme von Diensthunden, wie Revierförster Brunsch gegenüber Hitradio FFH berichtet. Sein 13 Jahre alter Hund könne mit einem Rad nicht mehr mithalten.


Eva Grun hat mit 16 Jahren ihren Jugendjagdschein gemacht, jagt im Frankenwald und ist seit 2019 Volontärin bei den dlv-Jagdmedien.
Eva Grun mit Drahthaar.