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Durchsuchung bei Waffenhändler in Bayern

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Kathrin Führes
am
Donnerstag, 15.04.2021 - 17:25
Polizei-Mannschaftsbullis © VRD - stock.adobe.com
Am Dienstag durchsuchten 100 Beamte Gebäude eines Waffenhändlers (Symbolbild).

Vergangenen Dienstag hat es eine Durchsuchung bei einem Waffenhändler im Landkreis Straubing-Bogen (Bayern) gegeben. Wie das Polizeipräsidium Niederbayern mitteilt, seien durch einen anonymen Hinweisgeber im November 2020 Verstöße gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz gemeldet worden. Ermittlungen hätten den Verdacht dann erhärtet, wodurch Durchsuchungsbeschlüsse für mehrere private und gewerbliche Räume erwirkt worden sind. Mit rund 100 Beamten seien nun neun Objekte in Niederbayern und Oberpfalz durchsucht worden.

"Großteil der aufgefundenen Waffen rechtlich unbedenklich"

Wie das Polizeipräsidium weiter mitteilt, war ein „Großteil der aufgefundenen Waffen rechtlich unbedenklich.“ Bei einigen Schusswaffen seien aber Ungereimtheiten bezüglich der Registrierungsnummern im Rahmen des Nationalen Waffenregisters festgestellt worden. Woher die falschen Nummern kommen und ob es sich dabei auch um einen Fehler der Behörde handelt, müsse nun durch die zuständige Kreisverwaltungsbehörde ermittelt werden. Bei drei Schusswaffen seien von den Ermittlungsbeamten „besitz- und aufbewahrungsrechtliche Verstöße festgestellt“ worden. Außerdem beschlagnahmten die Behörden Felle von Zebra, Wolf und Bär aufgrund möglichen Verstoßes gegen das Artenschutzgesetz.


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