+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 2.909 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 6.12.2021) +++
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Drückjagden: Diese Corona-Regeln sind zu beachten

Kathrin-Fuehres © Kathrin Führes
Kathrin Führes
am
Mittwoch, 03.11.2021 - 16:35
Ansteller-Corona-Drueckjagd © Rasso Walch
Auch in diesem Jahr gelten für Drückjagden einige Corona-Verordnungen.

Derzeit finden in vielen Regionen wieder Drückjagden statt. Das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) in Baden-Württemberg weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass dabei auch in diesem Jahr Corona-Bestimmungen beachtet werden müssen.

„Die konsequente Bejagung von Schalenwild ist notwendig, damit sich die Wälder möglichst naturnah zu klimareslilienten Mischwäldern entwickeln können. Auch zur Eindämmung der Afrikanische Schweinepest sind revierübergreifende Bewegungsjagden eine bewährte Maßnahme. Doch während der Corona Pandemie gelten für Gemeinschaftsjagden besondere Regeln, die den Infektionsschutz der Jägerinnen und Jäger sicherstellen sollen“, so Forstminister Peter Hauk.

Ministerium empfiehlt Beschränkung auf „2G“

Die Regelungen richten sich dabei nach den drei Stufen (Basisstufe/Warnstufe/Alarmstufe), welche aus den Medien oder über die Warn-Apps abgefragt werden können. Des Weiteren ist zu unterscheiden, ob sich die Personen im Freien aufhalten oder in Innenräumen, zum Beispiel beim Schüsseltreiben.

Diese Regelungen gelten in Baden-Württemberg.

Bei der Wildbergung und bei Nachsuchen sowie der Wildbretversorgung sind Abstandsregeln unter Umständen nicht oder nur schwierig einzuhalten. Daher empfiehlt das MLR zur Erhöhung der Sicherheit, bereits in der Basisstufe und Warmstufe von Teilnehmern, die nicht geimpft oder genesen sind, ausschließlich einen PCR-Test und keinen Antigentest zu akzeptieren. Generell sei es zu überlegen, bereits bei der Einladung den Teilnehmerkreis vorsorglich auf „2G“ zu beschränken, so das MLR weiter.

Veranstalter müssen Nachweise kontrollieren

In Räumen würde zudem weiterhin eine Maskenpflicht gelten, im Freien dann, wenn ein Abstand von 1,50 Metern zueinander nicht eingehalten werden kann. Die Jagdleitung ist für die Einhaltung der Vorgaben verantwortlich und ist zur Überprüfung der vorzulegenden Test-, Impf- oder Genesen-Nachweise verpflichtet.


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