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Drückjagd: Wildschwein verletzt Jägerin schwer

Der Hund der Jägerin hatte eine Sau gestellt, als die Hundeführerin ihrem Vierbeinern folgte, kam es zum Unfall (Symbolbild). © Eike Mross
Der Hund der Jägerin hatte eine Sau gestellt, als die Hundeführerin ihrem Vierbeinern folgte, kam es zum Unfall (Symbolbild).

Dramatische Szenen während einer Drückjagd im Bereich Ellringen (Landkreis Lüneburg, Niedersachsen): Eine 33-jährige Jägerin aus dem Landkreis Uelzen wurde heute während einer Jagd von einem Stück Schwarzwild schwer verletzt. Wie ein Pressesprecher der Polizei gegenüber der Redaktion mitteilte, sei die Frau ihrem Hund, welcher ein Stück Schwarzwild in einem Verhau gestellt hatte, in die Dickung gefolgt. Dort habe das "recht große Wildschwein" die Frau umgerannt. Die Jägerin erlitt schwere arterielle Verletzungen im Bereich der Beine. Nach ersten Einschätzungen sei das Wildschwein nicht angeschossen gewesen, so der Pressesprecher weiter.

Frau wurde ins Klinikum transportiert

Mit einem Rettungshubschrauber wurde ein Notarzt zur Erstversorgung in den Wald eingeflogen. Die Frau wurde anschließend mit einem Rettungswagen ins Klinikum nach Lüneburg gebracht. Sie soll trotz ihrer schweren Verletzungen ansprechbar sein. 

Von Schwarzwild attackiert: Interview mit einem Betroffenen

Unfälle mit Schwarzwild sind gar nicht so selten. Ein Betroffener, der vor Jahren eine schwere Attacke überstanden hat und danach nahezu vollständig genesen ist, stand damals Rede und Antwort. Er schildert, wie es dazu kam und wie er den Angriff und die Zeit danach erlebt hat:


Kathrin Führes geboren in Lingen, Jagdschein seit 2014, hat nach dem Abitur Forstwissenschaft an der TU München studiert und ist nun seit 2015 bei der PIRSCH.
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