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Drückjagd auf Autobahn

Die erfolgreiche Jagdgesellschaft mit der auf der A 93 erlegten Überläufer-Bache. Foto: Gerhard Götz


Wie die Verkehrspolizei Weiden in der Oberpfalz (Bayern) gegenüber jagderleben berichtete, geschahen in dem Bereich zwischen Wernberg-Köblitz und dem Autobahnparkplatz Grünau seit Mitte des Monats mehrere Wildunfälle. So auch gestern in den Morgenstunden. Da der betroffene Verkehrsteilnehmer gleich eine ganze Rotte gesichtet hatte, veranlasste die Polizei zusammen mit der Autobahnmeisterei gegen 9.00 Uhr eine Vollsperrung in beide Fahrtrichtungen. Die Jäger rückten an.
Der zuständige Jagdpächter, Thomas Biller, hat daraufhin mit Treibern das Gehölz am Fahrbahnrand druchgedrückt. Dazu bekam er Luftunterstützung von einem Polizeihubschrauber. Knapp eine Stunde dauerte die wilde Hatz, bis ein Schütze eine zirka 50 Kilogramm schwere Überläufer-Bache erlegte. Die anderen Schwarzkittel verließen unbeschossen den Gefahrenbereich. Nachdem Mitarbeiter der Straßenmeisterei das Loch im Zaun wieder geflickt hatten, wurde die Autobahn wieder freigegeben.
Der „Bayerische Rundfunk“ feierte die Jagdgesellschaft in einer Sendung. Es sei ihr Verdienst gewesen, dass nicht wieder ein schwerer Verkehrsunfall in dem Bereich geschehen ist.

Hier sehen Sie ein Video zu einem vergleichbaren Fall:


Benedikt Schwenen ist seit 2011 bei den dlv-Jagdmedien. Der gebürtige Emsländer beschäftigt sich überwiegend mit aktuellen und jagdpolitischen Themen.
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