+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 3.885 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 16.5.2022) +++
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Drohnen zur Wildtierrettung: Künftig Förderung vom Bund

Drohne-anschalten © RW
Die Drohne startet früh am Morgen, wenn der Temperaturunterschied zum Wildkörper am deutlichsten ist.1 Der Einsatz der Drohne erfolgt in aller Regel in den frühen Morgenstunden bei kühlen Temperaturen.Damit die Drohne nicht in der Wiese landen muss, ist es sinnvoll, eine mobile Landefläche vorzubereiten.MIt Drohne und Wärmebildkamera können Kitze mittlerweile effektiv und mit vertretbarem Zeitaufwand gefunden werden.

Rund 27,5 Millionen Euro will der Bund im Jahr 2021 zur Förderung der Digitalisierung in der Landwirtschaft bereitstellen. Das wurde mit der Verabschiedung des Bundeshaushalts für 2021 beschlossen. Wie die „NOZ“ berichtet, soll dadurch auch der Einsatz von Drohnen mit Infrarotsensor für den Tierschutz gefördert werden. Dies hat nach Angaben der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ wohl maßgeblich die SPD-Bundestagsabgeordnete Susanne Mittag durchgesetzt.

Hoffnung auf flächendeckenden Einsatz

Mittag hatte sich im Vorfeld bei Helmut Blauth, stellvertretender Präsident der Landesjägerschaft Niedersachsen, über Jungwildrettung mittels Drohnen-Einsatz informiert. Man hoffe nun, dass bis zum Mahd-Beginn im Frühjahr ausreichend Drohnen mit Infrarotkameras angeschafft werden können, um die Jungwild-Rettung flächendeckend durchzuführen. Wie die Förderrichtlinien im Detail aussehen werden, stehe aber noch nicht fest. Blauth hatte durch die aktuelle Corona-Situation nicht damit gerechnet, dass eine Förderung für Drohnen zur Wildrettung im kommenden Jahr möglich sei. Umso mehr freuen sich Susanne Mittag und Helmut Blauth über diesen Erfolg.


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