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Dritter toter Jungwolf in Alpen gefunden

Nun wurde auch ein dritter Jungwolf tot aufgefunden (Symbolbild).


Nach den beiden bereits in den vergangenen Wochen an der Trinser Alm am Piz Mirutta (Kanton Graubünden, Schweiz) tot aufgefundenen Jungwölfen, wurde am 12. Oktober erneut ein Tier tot aufgefunden. Wie Dr. Adrian Arquint vom Amt für Jagd und Fischerei gegenüber der Redaktion erklärte, liegen die Fundorte alle im selben Tal in einem Gebiet von ein bis zwei Kilometern Länge. Er habe sich den Fundort selbst angeschaut, so Arquint. Aufgrund des Verwesungsgrades sei davon auszugehen, dass die Tiere ungefähr gleichzeitig umgekommen seien. Es sei plausibel, dass alle drei Wölfe abgestürzt sind, die Kadaver werden allerdings aktuell noch untersucht.

Herdenschutzhunde könnten eine Erklärung sein

Eine mögliche Erklärung könnte sein, dass die Wölfe von Herdenschutzhunden über die Felskante getrieben wurden, so Arquint weiter. Dies sei bislang jedoch nur eine Hypothese. Das in der Nähe ansässige Calandarudel sei in diesem Jahr mit sieben Welpen beobachtet worden. Aktuell ist allerdings unklar, ob sich noch ein anderes Rudel in der Gegend aufhalte.


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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