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Dreister Wildbeuter verurteilt

Auch ein Nachtzielgerät fand man bei dem heute 56-jährigen Uelzener. Foto: Polizei © Polizei

Die eine Hälfte der Geldstrafe geht an die Staatskasse, die andere an eine gemeinnützige Einrichtung. Als Polizeibeamte den Angeklagten aus Uelzen im vergangenen Jahr auf einem Hochsitz in einem Revier im Landkreis Lüchow-Dannenberg kontrollieren wollten, konnte er weder einen gültigen Jagdschein noch eine Waffenbesitzkarte vorweisen (wir berichteten hier). Die mitgeführte Waffe war ausgeliehen.
Seinen Jagdschein hatte er bereits, wie auch seine Waffen, Jahre zuvor abgeben müssen. Der Vorwurf der Wilderei wurde vom Gericht wieder verworfen. Es verurteilte den Angeklagten lediglich wegen unerlaubten Waffenbesitzes.
Um weiterhin jagen zu können, hatte der Angeklagte eine Waffe in die Waffenbesitzkarte eines anderen Jägers eintragen lassen. Auch dieser musste sich vor Gericht verantworten und wurde zu einer Freiheitsstrafe von drei Monaten auf Bewährung verurteilt. Außerdem muss er 850 Euro an die Staatskasse zahlen.
Oskar Lüning