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Dreister Betrüger: Begehungsschein erschlichen

Mit einem gefälschten Jagdschein hat sich der Betrüger Begehungsscheine erschlichen (Symbolbild).


Wie „br.de“ berichtet, wurde bei Zusmarshausen (Landkreis Augsburg, Bayern) ein Mann mit gefälschtem Jagdschein erwischt. Der 54-Jährige habe eine Waffe und Munition bei sich gehabt. Der angebliche Jagdschein, den er vorgewiesen habe, sei offensichtlich falsch gewesen, so das onlineportal weiter. In seiner Wohnung seien weitere Waffenteile und blanko-Jagdscheine gefunden worden. Wie ein Sprecher der Polizei gegenüber der Redaktion erklärte, müsse der Mann nun mit mehreren Anzeigen rechnen.

Über mehrere Jahre Begehungsscheine erschlichen

Laut Forstamtsleiter Hubert Droste hatte sich der Betrüger bereits seit mehreren Jahren mit gefälschten Jagdscheinen Begehungsscheine erschlichen. Die Fälschungen seien so gut, dass es bei den Anträgen nicht aufgefallen sei. Er habe zwar eine Jägerprüfung abgelegt gehabt, sein Jagdschein sei ihm jedoch bereits vor längerer Zeit entzogen worden. Warum der Betrug mehrere Jahre nicht aufflog und wieso man dem Mann jetzt doch auf die Schliche kam, wollte man wegen laufender Ermittlungen nicht mitteilen. Solch ein Betrug ist kein Kavaliersdelikt. Wäre bei der unerlaubten Jagdausübung jemand zu Schaden gekommen, so wäre keine Versicherung dafür aufgekommen. Die Folgen hätten fatal sein können.


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