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Drei Wilderer erschossen

Schwerbewaffnete Nationalpark-Ranger auf Patrouille. Foto: KWS © KWS

Es ist nicht gerade neu, dass das Zusammentreffen von Wilderern und Parkrangern oft tödlich endet. Immer wieder kommt es im Kampf gegen den organisierten Schwarzhandel von Rhinozeros-Hörnern und Stoßzähnen von Elefanten zu heftigen Schusswechseln zwischen Parkaufsehern und Wilddieben.
Jetzt haben Mitarbeiter des Kenya Wildlife Service drei Wilderer bei einem Feuergefecht im Norden des Landes im Distrikt Isiolo erschossen. Drei Gewehre und 140 Patronen wurden beschlagnahmt. Die Getöteten hatten 30 Kilogramm Elfenbein auf Motorrädern transportiert.
Bei einem anderen Vorfall erschossen Wilderer am Monatsanfang zwei patrouillierende Ranger im bekannten Nationalpark Tsavo East. Seit Beginn des Jahres wurden landesweit bislang 22 mutmaßliche Wilderer festgenommen, die teilweise zu langen Gefängnisstrafen verurteilt wurden.
BHA/BS