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Doppeltes Pech: Autofahrer verursacht zwei Wildunfälle

Der Autofahrer kollidierte mit einem Wildschwein. © Rasso Walch

Zunächst stieß der Autofahrer mit einem Wildschwein zusammen. Später erfasste er auch noch ein Reh (Symbolbild).


Doppeltes Pecht hatte ein Autofahrer zwsichen Schwarza und Kühndorf (Thüringen). Während einer Autofahrt lief dem Mann erst ein Wildschwein und kurz darauf ein Reh vors Auto. Wie eine Polizeisprecherin gegenüber der Redaktion mitteilte, informierte der Pkw-Fahrer um 23 Uhr die zuständige Dienststelle, dass er einen Wildunfall mit einem Wildschwein gehabt habe. Das Stück Schwarzwild verendete noch am Unfallort. Die Beamten nahmen den Unfall auf, markierten die Stelle und gaben dem zuständigen Jagdpächter Bescheid.

Zweiter Unfall nur 40 Minuten später

Nach Aufnahme des Unfalls fuhr der Mann weiter, doch schon 40 Minuten später rief er erneut die Polizei an. Dieses Mal hatte der Autofahrer mit seinem Fahrzeug ein Reh erwischt. Die herbeigerufenen Beamten mussten das Reh mit der Dienstwaffe erlösen.

Wie die Pressesprecherin der Polizei mitteilt, gilt die Straße generell nicht als Wildunfall-Schwerpunkt. Derzeit würde es aber im gesamten Gebiet zu vielen Unfällen mit Wildtieren kommen. Der Mann blieb in beiden Fällen unverletzt. Wie hoch der Schaden am Auto ist, sei nicht bekannt.

Neues Wildwarnsystem AniMot

Um Wildunfälle zu vermeiden, wird in Bayern aktuell das Wildwarnsystem AniMot getestet. Hierbei wird nicht das Wild vor dem Straßenverkehr, sondern der Autofahrer vor Wild am Straßenrand gewarnt. Dafür wird mit kleinen Infrarot-Geräten an den Straßenpfosten die Umgebung gescannt. Dadurch können Wärmequellen – vom Hasen bis zum Wildschwein – auf bis zu 28 Meter rechts und links neben der Straße erkannt werden.


Kathrin Führes geboren in Lingen, Jagdschein seit 2014, hat nach dem Abitur Forstwissenschaft an der TU München studiert und ist nun seit 2015 bei der PIRSCH.
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