Home News DJV wehrt sich gegen NABU-Vorwürfe

DJV wehrt sich gegen NABU-Vorwürfe


Der Deutsche Jagdverband (DJV) kritisiert in einer Pressemitteilung den Naturschutzbund (NABU) scharf. Dieser hatte zuvor gemeinsam mit der internationalen Organisation Bird-Life eine Studie über illegal getötete Vögel herausgegeben. Die darin enthaltenen Angaben über die Anzahl der getöteten Vögel würde auf unzureichenden Hochrechnungen basieren, so der DJV. Man kritisiert auch, dass nur ein einzelner Mitarbeiter eines Interessenverbandes die Studie erstellt hat und man keine unabhängigen Wissenschaftler miteinbezogen hat. So spricht der NABU von etwa 50 000 bis 100 000 Fehlabschüssen bei der Jagdausübung an Wasserwild, erklärt aber, dass es sich um Annahmen aus punktuellen Nachprüfungen handle. „Wie hoch jedoch genau der Anteil geschützter Arten bei der Wasservogeljagd ist, sollte unbedingt genauer untersucht werden“ räumt Vogelschutzexperte Lars Lachmann in einer diesbezüglichen Pressemitteilung des NABU ein.

Fehlabschüsse stellen die Ausnahme dar

Der Jagdverband schreibt, Fehlabschüsse seien nicht komplett auszuschließen, stellten allerdings die absoluten Ausnahme dar. Die Bundesjagdzeitenverordnung lasse nur Jagdzeiten zu, während derer keine Verwechslungsgefahr bestehe. „Der DJV bewertet die BirdLife-Studie als wissenschaftlich unzulässig und absolut unseriös.“ PM


Redaktion jagderleben Tagesaktuell, multimedial, fachlich kompetent – jagderleben.de versorgt täglich Jägerinnen und Jäger im deutschsprachigen Raum mit Neuigkeiten rund um die Themen Jagd und Natur.
Thumbnail