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DJV stellt sich gegen Hetze im Netz

Eine Polizistin muss eine Geldbuße bezahlen, weil sie einen Jäger auf Facebook beleidigt hat (Symbolbild). © Pixabay.com/ Hans Braxmeier

Der Deutsche Jagdverband (DJV) hat in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, man wolle offensiv gegen Hetze im Netz vorgehen. Deshalb unterstützt der DJV eine Jägerin, die unter dem Namen „Waidfräulein“ ein Foto mit einem erlegten Fuchs in Facebook gepostet hatte. Daraufhin wurde sie von Jagdgegnern mit Beschimpfungen und Drohungen überhäuft. Der Jagdverband hat sich in der Sache eingeschaltet und unterstützt die junge Frau gemeinsam mit einem Rechtsanwalt.

Staatsanwaltschaft ermittelt

„Es ist ein Phänomen der sozialen Netzwerke, dass völlig natürliche Dinge wie eine Bombe einschlagen können und manche Beteiligte jegliche Benimmregeln vergessen“, so Rechtsanwalt Dr. Heiko Granzin laut der Mitteilung. „Die Staatsanwaltschaft nimmt die Sache recht ernst und ermittelt jetzt die Namen und IP-Adressen der teilweise unter Pseudonym agierenden Täter.“ Bis die rechtlichen Schritte zu einem Ergbenis führen würden, werde es allerdings noch eine Weile dauern, so DJV-Pressesprecher Thorsten Reinwald. PM


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