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DJV bläst zum Gegenangriff

Ein Aufkleber der Tierrechtler mit Falschaussagen. Foto: Screenshot Peta


In keinem einzigen Fall wurden Jägerinnen oder Jäger angeklagt oder verurteilt. Aus der Sicht des DJV-Präsidiums sind die Anzeigen ein "reiner PR-Gag", wodurch regelmäßig und grundlos Behörden beschäftigt werden. Deshalb protestiere man nun gegen diese Effekthascherei, eine Strafanzeige gegen die selbst ernannten Tierrechtler von Peta u. a. wegen falscher Verdächtigung ist die Folge. Des Weiteren rät die Jägerschaftsvertretung Grünröcken, die von Aktivisten angezeigt werden, sich ebenfalls mit allen rechtlichen Mitteln zu wehren und Anzeigen wie zum Beispiel wegen Verleumdung zu erstatten. Zeitgleich sollte der DJV darüber informiert werden.
Immer wieder macht Peta mit fragwürdigen Aktionen auf sich aufmerksam. Dem DJV liege ein juristisches Gutachten vor, das die Verletzung des Gemeinnützigkeitsprivilegs feststelle. Darüber hinaus seien bereits mehrere führende Mitglieder wegen Volksverhetzung verurteilt wordenm (wobei das Verfahren in zweiter Instanz nach § 153 StPO wegen geringer Schuld eingestellt worden sei). Auch in den USA stehe Peta in der Kritik. Die Behörde für Landwirtschaft und Verbraucherschutz von Virignia hat Zahlen zu einem Tierheim veröffentlicht, das von den Aktivisten geführt wird. Demnach werden 97 Prozent aller aufgenommenen Haustiere euthanasiert.
PM