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DJV und BJV fechten Ergebnis der Sozialwahl an

Das Logo der Sozialwahl 2017.


Die Jagdverbände DJV und BJV haben beschlossen, die Sozialwahl bei der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) anzufechten. Die Verbände kündigten an, rechtzeitig Klage beim Sozialgericht zu erheben. Grund dafür seien zahlreiche eingegangene Hinweise auf Unregelmäßigkeiten und "zum Teil chaotische Verhältnisse".

Die Verbände rufen Betroffene, die zu Unrecht keine Wahlunterlagen erhalten haben, daher dazu auf, die Klage mit einer eidesstattlichen Versicherung zu unterstützen. Geplant ist darüberhinaus alle Kreis- und Jägerschaftsvorsitzenden bezüglich der Sozialwahl durch einen Infobrief in Kenntnis zu setzen.

Nähere Hinweise und ein Formular finden Sie hier.

SVLFG war überfordert

Die Mitarbeiter der Sozialversicherung wären zwar bemüht gewesen, eine Teilnahme zu ermöglichen, aber in zu vielen Fällen seien sie gescheitert. Trotz rechtzeitiger Beantragung wurden zum Teil keine Wahlunterlagen verschickt. Die Jagdverbände erhielten in der Folge hunderte Zuschriften.

Auch eine extra dafür eingerichtete Hotline der SVLFG war oft überlastet. "Ich weiß von einem Revierinhaber, der innerhalb von zwei Tagen 42 Mal versucht hat die Hotline zu erreichen - immer war besetzt", berichtet Friedrich von Massow, Justitiar des DJV. "Manche Jagdpächter hatten nicht einmal die Möglichkeit, sich mittels Fragebogen zur Wahl zu registrieren", sagt Dr. Joachim Reddemann, Hauptgeschäftsführer des BJV. PM


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