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Diskussion um Wärmebildvorsatzgeräte: Hersteller wehren sich

Redaktion jagderleben
am
Dienstag, 09.06.2020 - 17:21
Blick-mono-NightLux © Eike Mross
Sind Nachtsichtvorsatzgeräte auf Basis von Wärmebild eine Gefahr? Darüber streiten sich derzeit verschiedene Hersteller.

Nachdem Nachtsichttechnik Jahnke in einer Pressemitteilung schwere Vorwürfe gegen Nachtsichtvorsatzgeräte auf Basis von Wärmebild erhob, wehren sich nun Hersteller einer solchen Technik. Gerd Liemke ( Liemke GmbH & Co. KG), Philipp Cachée (NITEHOG Europe GmbH) sowie Jakob Schultz (JSA Nightlux) weisen die Anschuldigungen von Jahnke von sich und argumentieren: „Jeder Schütze ist für seinen Schuß verantwortlich." Dies entbinde ex lege den Gesetzgeber und dessen Entscheider von der Verantwortung für den Einsatz solcher Geräte.

Den Unterzeichnern der Mitteilung seien keine schweren Unfälle, welche auf die Bauart der Vorsatzgeräte zurückzuführen seien, bekannt. Auch die von Jahnke verwendeten Zitate seien der Presseerklärung nach aus dem Kontext gerissen und wären nicht mit den Urhebern abgestimmt worden. Die Hersteller weisen nochmals drauf hin, dass jeder Schusswaffengebrauch Risiken bergen würde, unabhängig von der Technik. Sie weisen auf den Fachhandel hin, der den einzelnen Kunden „mit dem für seinen Zweck am besten geeigneten Gerät versorge.“ PM


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