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DHL stellt internationalen Transport ein

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Mit Wirkung vom 01. Juli 2011 ändert die Posttochter DHL ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB's) dahingehend ab, dass der internationale Versand von Waffen ausgeschlossen wird. Darauf hat der Verband Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler e.V. (VDB) seine Mitglieder in einem Rundschreiben hingewiesen.
Damit wird es für Büchsenmacher und deren Kunden immer schwieriger, Waffen über die Staatsgrenzen hinweg zu versenden. Laut VDB zieht DHL mit diesem Schritt nämlich mit den übrigen großen Transportdienstleister (z.B. UPS, GLS, FEDEX, TRANS-O-FLEX, Panalpina, Schencker, Dachser) gleich, die dies bisher schon ablehnten und den Versand von Waffen bereits früher in ihren AGB's ausgeschlossen haben.
Zur Zeit bestehe noch die Möglichkeit, mit DPD "Waffenteile" zu versenden. Als Partner verbleibt dem VBD außerdem noch der Versender Overnite/KEP AG, der zumindest den Versand in etliche europäische Länder (Österreich Schweiz, Belgien, Niederlande, Luxemburg, Dänemark, Slowakei, Tschechien, Slowenien, Ungarn, Italien, Frankreich) sicherstellt.
Der Verband versuche nun gemeinsam mit anderen Partner weitergehndere Lösungen zu finden, bezweifelt allerdings, dass dies zu solchen Preisen realisieren werden kann, wie dies bei DHL der Fall war. PM/RJE