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Deutschland dürfte gut versorgt sein

Foto: Matthias Meyer © Matthias Meyer

Auch wenn des Öfteren ein Kaninchen für einen Hasen gehalten wird: Es ist nur der Feldhase, der die Ostereier liefert. Laut einer Zählung des Deutschen Jagdschutzverbandes (DJV) aus dem vergangenen Herbst sind es über vier Millionen langohrige Lieferanten. Damit jeder Einwohner Deutschlands ein Osterei erhält, müsste jeder dieser Hasen folglich 21 Eier austragen.
Spaß beiseite, aber das Zählergebnis stimmt wirklich. Darauf hat der DJV in seiner Ostermeldung hingewiesen. Hasenland ist demnach vor allem das norddeutsche Tiefland. In Nordrhein-Westfalen hat die Zählung zum Beispiel eine Dichte von 32 Feldhasen pro Quadratkilometer ergeben. Eher hasenarm sind dagegen die neuen Bundesländer und Südbayern.
Der schnelle Hase ist ein Einzelgänger, der Offenlandschaften als Lebensraum bevorzugt. “Der Hase ist ein Steppentier, mag es warm und trocken, und das vor allem im März und April, wenn die Jungen kommen”, so Torsten Reinwald, Sprecher des Deutschen Jagdschutzverbandes. Der erste Wurf von Meister Lampe erblickt im März bis April das Licht der Welt. In dieser Zeit ist es wichtig, dass die Witterung nicht zu kühl und feucht ist damit die auf dem Feld oder der Wiese übernachtenden Jungen nicht auskühlen.
Demnach könnte 2011 dank der milden Temperaturen der vergangenen Wochen ein gutes Hasenjahr werden. Na dann, frohe Ostern!