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Deutsch-Drahthaar: Illegaler Welpenhandel aufgeflogen

Kathrin-Fuehres © Kathrin Führes
Kathrin Führes
am
Dienstag, 13.04.2021 - 12:06
Deutsch-Drahthaar-Welpen © lashkhidzetim - stock.adobe.com
Die beiden Welpen wurden illgeal eingeführt und waren krank (Symbolbild).

In Baden-Württemberg ist dank einer Tierschützerin ein illegaler Handel mit Deutsch-Drahthaar Welpen aufgeflogen. Wie das Polizeipräsidium Ravensburg berichtet, hatte die Frau die angebotenen DD-Welpen in einem online Verkaufsportal entdeckt und einen Kauf initiiert. Bei der Übergabe verständigte sie dann die Polizei. Nach ersten Ermittlungen seien die beiden Welpen zu früh von der Mutter getrennt worden und bereits mit acht Wochen aus Kroatien nach Deutschland eingeführt worden. Die Einfuhr der Junghunde hätte jedoch erst 15 Wochen nach der Geburt und mit einer Tollwutimpfung sowie dreiwöchiger Quarantäne erfolgen dürfen, so die Beamten. Da der 33-jährige Verkäufer weder die erforderlichen Unterlagen zur Einfuhrgenehmigung noch die Untersuchung zur Transportfähigkeit der Jagdhunde vorlegen konnte, wurden die beiden Hunde beschlagnahmt. Es bestehe außerdem der Verdacht, dass beim Transport der Tiere gegen tierschutzrechtliche Vorschriften verstoßen wurde.

Welpen leiden an Kokzidiose

Die Polizei nahm den 33-jährigen Tatverdächtigen daher vorläufig fest. Gegen ihn wird jetzt unter anderem wegen eines Vergehens gegen das Tierschutzgesetz sowie Verstößen gegen weitere tierschutzrechtliche Vorschriften ermittelt.

Erste Untersuchungen der beiden Deutsch-Drahthaar ergaben, dass die Welpen an Kokzidiose erkrankt sind. Die Erkrankung im Darm wird durch Parasiten hervorgerufen.


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