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Dänin muss Waffe an der Grenze abgeben

Für die Durchfahrt durch ein Drittland benötigt man gültige Dokumente.


Eine Dänin auf der Durchreise zu einer Jagd nach Polen, musste ihre Waffe an der Grenze zurücklassen. Bei einer Kontrolle bei Tribsees (Mecklenburg-Vorpommern) stellte die Polizei im Kofferraum des dänischen PKWs Jagdwaffen in einem Transportkoffer fest. Die Besitzerin konnte einen dänischen Waffenschein und den Europäischen Feuerwaffenpass – in den die Waffe korrekt eingetragen war – nachweisen.

Die Überprüfung ergab jedoch, dass der Feuerwaffenpass seit Anfang August 2018 abgelaufen war. Die Mitnahme von Waffe und Munition und der Transport durch Deutschland waren damit nicht zulässig. Die Polizei überstellte die Waffe, eine Sauer 202, an die Waffenbehörde in Grimmen.

Nicht gezielt "jagdliche" Autos kontrolliert

Eine Sprecherin der Bundespolizei erklärte, sie seien nicht gezielt auf „jagdliche“ Autos aus. Es handele sich um einen Zufallsfund im Rahmen regulärer Stichprobenkontrollen. Der Fall sei auch für die Polizei ein seltenes Vorkommnis. Erst Ende September war ein dänischer Jäger, ebenfalls auf der Durchreise nach Polen, am selben Grenzübergang mit abgelaufenen Papieren kontrolliert worden. Vor jeder Auslandsjagd ist eine sorgfältige Prüfung der eigenen Papiere absolut notwendig!


Christian Liehner Redaktionsvolontär bei den dlv-Jagdmedien. Aufgewachsen am Bodensee. Jagdschein während des Studiums der Politikwissenschaft und Geschichte in Freiburg.
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