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Coronakrise: Fellwechsel muss Produktion einstellen

Fellwechsel-Baelge-Flyer © HR
Seit 2017 gibt es die Fellwechsel GmbH.

Die Coronakrise trifft auch die Fellwechsel GmbH hart: Wie das Unternehmen heute bekannt gab, musste die Produktion komplett gestoppt werden. Das Startup-Unternehmen befinde sich zudem in Kurzarbeit. Wie Fellwechsel angibt, liegt die Ursache am Zusammenbruch der ganzen Branche. Der Partnerbetrieb in Polen musste Insolvenz anmelden. Bereits anvisierte Verkäufe an russische Kunden im „sechsstelligen Euro-Bereich“ wurden kurzfristig storniert. Um auf lange Sicht wieder die Produktion aufnehmen zu können, habe das Unternehmen die Corona-Hilfen „selbstverständlich voll ausgeschöpft.“ Auch befinde man sich in Gesprächen mit einem Kooperationspartner, so die Fellwechsel GmbH in einer Pressemitteilung. Man wolle aber noch nicht weiter ins Detail gehen.

Fellwechsel bittet darum, auf ausstehende Auszahlungen zu verzichten

Die Aufträge zur Balgbearbeitung seien jedoch in der Bearbeitung und sollten bis Ende des Jahres 2020 aus der Gerbung zurück sein. Fellwechsel bittet seine Kunden um Unterstützung. „Viele von Ihnen warten noch auf ihre Gutschriften. Sie würden dem Projekt Fellwechsel in dieser schwierigen Zeit ungemein helfen, wenn Sie auf die Auszahlung verzichteten“, so das Unternehmen. Bereits im Oktober 2019 hatte das Unternehmen für die Saison 2019/ 2020 bekannt gegeben, für Raubwildbälge kein Geld mehr auszahlen zu wollen. Die Fellwechsel GmbH ist ein Tochtergesellschaft des Deutschen Jagdverbandes und wurden im Jahr 2017 ins Leben gerufen.


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