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Corona-Pandemie: Wilderei nimmt durch Beschränkungen zu

Eva Grun mit Drahthaar. © Laura Grun
Eva Grun
am
Sonntag, 19.04.2020 - 07:06
Jaeger-Russland © Никита Хохловский - stock.adobe.com
Während der Ausgangssperre in Russland nehmen Wildereifälle zu.

Der WWF in Russland gab in dieser Woche bekannt, dass während der Corona-Pandemie eine Zunahme von Wilderei zu verzeichnen ist. Im April gingen mehr Menschen mit krimineller Absicht als gewöhnlich in den Wald, heißt es in der Pressemitteilung. „Nach Einschätzungen der Tierschützer gehen viele Russen auch wegen Existenzsorgen auf illegale Jagd“, schreibt die Deutsche Presse Agentur.

Seit Ende März gelten in vielen Regionen Russlands Ausgangssperren. Viele Bewohner, gerade in abgelegenenen Siedlungen, würden sich einfach darüber hinwegsetzen und zum Fluss, in die Berge oder in den Wald gehen. So wurde erst kürzlich eine Gruppe von „schwarzen Holzfällern“ mit illegal geschlagenem Holz in der Region Altai festgenommen. Die dpa berichtet weiter: „Allein in der Region Primorje im äußersten Osten Russlands sind dem WWF zufolge seit Ende März mehr als 140 Verstöße bekannt geworden.“


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