+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 193 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 1.12.2020) +++
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Corona-Beschränkungen: Bayern erlässt Regelungen für Drückjagden

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Kathrin Führes
am
Dienstag, 10.11.2020 - 10:45
Wildschweinrotte-im-Winter © Bomenius - stock.adobe.com
Drückjagden auf Schwarz- sowie abschussplanpflichtiges Schalenwild können in Bayern weiterhin beantragt werden.

Nach wie vor gilt in Bayern im Zuge der Corona-Pandemie ein Versammlungsverbot. Grundsätzlich fallen darunter auch Bewegungsjagden. Wie das Landwirtschaftsministerium mitteilt, können aber Ausnahmegenehmigungen von der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde (untere Infektionsschutzbehörde) erteilt werden. Um den Vollzug zu erleichtern, wurden daher von den zuständigen Ministerien Vollzugshinweise erlassen. Diese beinhalten u.a., dass strikte Schutz- und Hygienevorkehrungen bei der Durchführung von Bewegungsjagden vorgesehen und beachtet werden müssen. Auch darf die Teilnehmeranzahl (inkl. Hilfspersonen) 50 Personen nicht überschreiten. Ein verblasen der Strecke oder Streckelegen ist nicht zulässig. An Orten, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, ist eine Mund-Nasen-Abdeckung zu tragen.

Hier finden Sie die Vollzugshinweise

Musterantrag für Revierpächter

Das Ministerium hat einen Musterantrag zur Verfügung gestellt, mit dem Revierpächter ihre geplante Bewegungsjagd bei der örtlich zuständigen Infektionsschutzbehörde beantragen können.

"Bewegungsjagden als effektive und tierschutzgerechte Jagdmethode stellen ein unabdingbares Regulationsinstrument der Schwarzwildpopulation und damit der zwingend nötigen Prävention eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest (ASP) dar," so das Ministerium. Im Zuge der Schwarzwildbejagung dürfe auch abschussplanpflichtiges Schalenwild erlegt werden. 
 

Wie ein Ministeriumssprecher gegenüber der Redaktion mitteilte, bleiben Niederwildjagden jedoch verboten.

Hier finden Sie den Musterantrag für Bewegungsjagden in Bayern


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