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Corona: Auswirkungen der Ausgangsbeschränkung für Jäger in Bayern

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Kathrin Führes
am
Freitag, 20.03.2020 - 13:57
Die Ausgangsbeschränkung in Bayern beschäftigt auch die Jäger. © federherz - stock.adobe.com
Die Ausgangsbeschränkung in Bayern beschäftigt auch die Jäger.

Der Bayerischer Ministerpräsident Markus Söder hat heute, wirksam ab 0.00 Uhr, eine Ausgangsbeschränkung für den gesamten Freistaat verkündet. Damit soll auf die immer weiter steigende Anzahl der Corona-Infektionen sowie die noch immer stattfindenden Versammlungen von Menschen an öffentlichen Orten reagiert werden.

Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten teilte gegenüber der Redaktion mit: "Aus unserer derzeitigen Sicht ist die Jagd alleine (Einzelansitz) weiterhin zulässig." Eine endgültige Entscheidung obliege jedoch dem Gesundheitsministerium. 

Situation in Freiburg

Auch Freiburg (Baden-Württemberg) hat gestern Abend eine Verfügung erlassen, dass das Haus bzw. die Wohnung nur in dringenden Angelegenheiten verlassen werden soll. Öffentliche Orte im Freien dürfen nur noch allein, zu zweit (mit Personen die im gemeinsamen Haushalt leben) oder zur Versorgung von Haustieren betreten werden.

Auf Nachfrage beim zuständigen Landratsamt, was dieses für die Jagdausübung bedeutet, gab ein Sprecher an: "Das bedeutet, dass der Jäger allein, zu zweit und selbstverständlich auch mit Hunden der Jagd nachgehen darf. Die Beseitigung von Wildunfällen ist ebenfalls zulässig."