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Colt hat ausgeraucht

"Was macht den Unterschied? Tradition", heißt es zumindest noch auf der Internetseite. Foto: colt.com/BS


Mario Adorf in "Winnetou", Clint Eastwood in "Zwei glorreiche Halunken" und zuletzt die GIs haben auf die Kultmarke gesetzt. Der Untergang zeichnete sich schon 2013 mit dem Verlust eines Großauftrages mit der Armee ab. Wie die Bild-Zeitung berichtet, hat das Unternehmen inzwischen rund 312 Millionen Euro Schulden. Nach einer Gnadenfrist von 30 Tagen hätte Colt bis zum Wochenende 10 Millionen Euro bei Anleihehaltern zahlen müssen. Doch dies geschah nicht. Nach amerikanischem Recht hat der Hersteller nun Gläubigerschutz beantragt, wodurch ein schneller Verkauf der Aktivitäten von Colt ermöglicht werde.
Verschiedenen Medien zufolge, sollen Mitbewerber wie Smith & Wessen und Ruger ein Auge auf den einstigen, 160 Jahre alten Rivalen geworfen haben. Ebenso berichtet die „Welt“, dass Heckler & Koch die Geschehnisse mit Interesse verfolge.
BS