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Bundesweite Ausgangssperre gilt nicht für Jäger

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Kathrin Führes
am
Mittwoch, 28.04.2021 - 17:23
Jaeger-im-Sonnenuntergang © romankosolapov - stock.adobe.com
Die Ausgangssperre gilt nicht für Jäger, so das BMEL.

Die bundesweite Ausgangssperre gilt nicht für Jäger. Das gab soeben das Bundeslandwirtschaftsministerium gegenüber der Redaktion bekannt. „Die Jäger werden von der Ausgangssperre ausgenommen, wenn sie alleine unterwegs sind“, so eine Sprecherin des Ministeriums. Damit werde der grundlegenden Bedeutung der Jagd für die Seuchenprävention aber auch für den Schutz forst- und landwirtschaftlicher Kulturen und des Gemüse- und Weinbaus vor Wildschäden Rechnung getragen.

„Die Ansitz- oder Pirschjagd auf Schalenwild stellt in der Zeit der Ausgangssperre einen gewichtigen und unabweisbaren Zweck dar und begründet die Ausnahme nach dem Infektionsschutzgesetz. Auch die Bergung von zu Tode gekommenen Wildtiere, etwa durch den Straßenverkehr, fällt unter den Ausnahmetatbestand“, so das Ministerium in seiner Begründung weiter. Bislang bestand in vielen Bundeslänern Unklarheit darüber, ob die Ausgangssperre auch für Jäger gilt. Mit der Einordnung des Ministeriums herrscht nun in Deutschland bundesweit eine einheitliche Sichtweise.


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