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Bundesumweltministerin verkleidet sich als Wolf

Schulze-als-Wolf-verkleidet © Screenshot twitter.de

Mit ihrer Kostümwahl zum Weiberfasching erhitzt Svenja Schulze (SPD) die Gemüter in den sozialen Medien. Bei twitter hatte die Bundesumweltministerin ein Foto geteilt, auf dem sie als Wolf verkleidet und mit dem Schild „Bitte Nicht Erschiessen“ zu sehen ist. Aufgenommen wurde das Bild beim Weiberfasching des Bundesumweltministeriums in Bonn.

In der Vergangenheit Streit über Wolf

Bereits in der Vergangenheit kam es zwischen Svenja Schulze und der Agrarministerin Julia Klöckner immer wieder zu Diskussionen über den Umgang mit dem Wolf in Deutschland. Klöckner fordert die rechtlichen Rahmenbedingungen zu schaffen, um den Wolfsabschuss zu erleichtern und den Bestand grundsätzlich regulierbar zu machen. Umweltministerin Schulze vertritt jedoch den Standpunkt, dass nur besonders auffällige Tiere, zum Beispiel wenn sie Herdenschutzmaßnahmen überwinden, geschossen werden dürfen.

Zu den aktuellen Wolfs-Risszahlen äußerte sich Schulze „Ich bin fest davon überzeugt, dass wir in Deutschland beides miteinander vereinbaren können: den Schutz des Wolfs, der weiterhin eine vom Aussterben bedrohte Tierart ist, und den Schutz von Schafen.“ Sie ist der Ansicht, „eine pauschale Bestandsregulierung würde den Weidetierhaltern nicht helfen. Die Jagd auf Wölfe vermeidet keine Schäden bei Nutztieren.“


Kathrin Führes geboren in Lingen, Jagdschein seit 2014, hat nach dem Abitur Forstwissenschaft an der TU München studiert und ist nun seit 2015 bei der PIRSCH.
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