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Vor Bundestagswahl: Politiker fordern Waffenrechtsverschärfung

Pistole-mit-Gerichtshammer © SianStock - stock.adobe.com
Olaf Scholz und Annalena Baerbock wollen das Waffenrecht künftig verschärfen.

Am 20. September ist in Idar-Oberstein (Rheinland-Pfalz) ein 20-jähriger Tankenstellenmitarbeiter von einem sogenannten Querdenker erschossen worden. Der 49-jährige Täter habe sich über den Hinweis des Mitarbeiters zur Maskenpflicht geärgert. Mit einer Kurzwaffe, die er illegal besaß, kehrte der 49-Jährige später in die Tankstelle zurück und schoss den Mitarbeiter in den Kopf. Dieser verstarb in Folge des Schusses.

Baerbock und Scholz wollen Waffenrecht verschärfen

In der Schlussrunde zur Bundestagswahl bei ARD & ZDF bezog die Grüne-Spitzenkandidatin, Annalena Baerbock, deutlich Position. Die Politikerin sagte, dass bei diesem Vorfall aber auch in der Vergangenheit immer wieder Waffen – sowohl legal als auch illegal – im Umlauf gewesen seien, die zu so vielen Morden geführt haben. „Wir brauchen dringend eine Verschärfung des Waffenrechts in Deutschland“, so Baerbock. Auch SPD-Spitzenkandidat Olaf Scholz hatte sich bei einer Wahlkampfveranstaltung in Köln bereits für eine Verschärfung der Waffengesetze ausgesprochen, so „inRLP.de“.

Dass sowohl in Idar-Oberstein als auch bei früheren Anschlägen illegale Waffen benutzt worden waren, auf die auch eine Verschärfung des Waffenrechts wohl kaum eine Auswirkung haben dürfte, scheinen die Politiker dabei jedoch zu vergessen.


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