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Bundesstraße wegen Nachsuche gesperrt

Der "B104-Keiler" und der Wachtel nach erfolgreicher Nachsuche. Foto: Jens Schmidt © Schmidt Jens

Wegen einer Nachsuche auf einen groben Keiler ist die B104 bei Schönberg (Landkreis Nordwestmecklenburg) jüngst, für anderthalb Stunden gesperrt worden. Der Keiler war bei einer Erntejagd an einem Rapsschlag beschossen worden. Trotz gutem Schuss ging das Stück noch weit und schob sich in einem Graben unmittelbar neben der auch von Radfahrern benutzten Bundesstraße ein. "Da bestand Gefahr für Leib und Leben", berichtet Jagdleiter Jens Schmidt. "Aber die Polizei half uns schnell und unbürokratisch und sperrte die Straße, wofür wir sehr dankbar sind."
Schmidt und seine Weidgenossen legen großen Wert auf Sicherheit und jagen äußerst diszipliniert: So wird nur von Drückjagdböcken aus geschossen, alle tragen Signalkleidung und -mützen und stehen in Funkkontakt miteinander. Bei der Nachsuche nahm das sieben- oder achtjährige Hauptschwein, das beim Stöbern im Raps schon einen Teckel schwer geschlagen hatte, noch einen Wachtel an, bevor der Fangschuss angetragen werden konnte. Der Keiler wog aufgebrochen 143 Kilogramm. An dem besagten Tag brachten sechs Jäger zehn Sauen zur Strecke. SE