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Bundesgerichtshof vertagt Entscheidung über Wisente

Die ausgewilderten Wisente sorgen seit der Auswilderung für Diskussionen.


Der Streit um die Wisente im Rothaargebirge (Nordrhein-Westfalen) geht in die nächste Runde. 2013 wurden im Rothaargebirge acht Wisente ausgewildert. Dort haben sie sich vermehrt und ausgebreitet. Die Population ist die einzig freilebende in Deutschland. Das führt seither zu Konflikten zwischen dem Trägerverein des Wisentprojekts und den örtlichen Waldbesitzern. Starke Schälschäden heizen den Konflikte immer wieder an.

Der Rechtsstreit schwelt seit Jahren und findet nun sein vorläufiges Ende vor den Bundesgerichtshof in Karlsruhe. Dort kam es heute noch zu keiner Entscheidung. Die Parteien sollen die Möglichkeit haben, noch einmal schriftlich Stellung zu den Positionen zu beziehen und sich möglicherweise doch noch außergerichtlich zu einigen.


Hannah Reutter geboren in Stuttgart, in der Landwirtschaft aufgewachsen, Jägerin und Führerin von DD & Dackel, seit 2018 bei den dlv Jagdmedien als Volontärin tätig.
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