Home News BUND will Grundrechte von Jägern einschränken

BUND will Grundrechte von Jägern einschränken

Dr. Klaus-Hinnerk Baasch, Präsident des LJV Schleswig-Holstein. Foto: SN © SN

In einer kürzlich erschienenen Pressemitteilung macht der Landesjagdverband Schleswig-Holstein (LJV) seinem Ärger über ein Positionspapier des BUND Schleswig-Holstein Luft. Die Umweltorganisation fordert darin eine Berufseinschränkung für Sachverständige, die in Besitz eines Jagdscheins sind. Laut BUND könne kein Gutachter über das Für und Wider einer Jagdausübung in bestimmen Gebieten urteilen, wenn er selbst Jäger ist. Dr. Klaus-Hinnerk Baasch, Präsident des LJV, zu dem Thema: "Es mutet schon sehr merkwürdig an, dass ein Verband, dessen Mitglieder in der Regel weder eine einheitliche Qualifikation noch eine behördliche Prüfung wie sie jeder Jäger und jede Jägerin hat nachweisen können oder gar müssen, solche Forderungen in den Raum stellt." Hier werden Grundrechte mit Füßen getreten, so der LJV. Nach Baaschs Auffassung müssten dann konsequenterweise auch Sachverständige von Gutachten und Planungen in Sachen Straßen- und Wegebau ausgeschlossen werden, wenn sie im Besitz eines Führerscheins sind.
BS/PM


Das vollständige 15-Punkte-Papier des BUND Schleswig-Holstein finden Sie hier.