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BUND und NABU auf Abwegen

Holger Sticht (Mitte), Vorsitzender BUND NRW, bei der Vorstellung. Foto: D. Jansen/BUND


Bei der Vorstellung in der Landeshauptstadt trafen sich der Bundesverband Menschen für Tierrechte, der Deutsche Tierschutzbund, der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), der Naturschutzbund (Nabu), der Europäische Tier- und Naturschutz (ETN), Animal Public, PETA und der Bund gegen Missbrauch der Tiere um eine gemeinsame Resolution vorzustellen. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte machte dabei deutlich: „Grundsätzlich fordern wir die sofortige Abschaffung der Jagd...“, sagte Dr. Kurt Simons, Vorsitzender des Verbands. Bedenklich auch die Aussage des Vizepräsidenten des Landestierschutzbundes, Dr. Ralf Unna: „Es ist mehr als überfällig, ein in seinen Grundzügen seit 1934 kaum geändertes Jagdgesetz endlich an den Wissensstand und die Rechtslage des 21. Jahrhunderts anzupassen.“
Und das fordert das Konglomerat:
  • Fallenjagd beenden
  • Fütterungsverbot für jagdbare Arten
  • Verbot des Abschusses von wildernden Haustieren
  • Keine Jagdhundeausbildung an lebenden Tieren
  • Baujagd beenden
  • Befriedungsmöglichkeit nach EGMR-Urteil auch für juristische Personen (z.B. Vereine
  • Drastische Reduzierung der jagdbaren Arten (z.B. keine Jagd mehr auf Ringeltauben, Rabenvögel, Marderarten, Schnepfen
  • Absolute Schonzeit von Ende Dezember bis September
  • Kein Aussetzen von jagdbaren Arten
  • Verbot der Beizjagd
Nach Ansicht von Holger Sticht, Vorsitzender des BUND NRW, seien diese „Mindestanforderungen“ zu erfüllen, wenn die Landesregierung ihre Versprechen aus dem Koalitionsvertrag zur Einführung eines „ökologischen Jagdgesetzes“ einlösen wolle.
BS
Die Resolution im Wortlaut finden Sie hier.