Home News Bulldogge von Keiler getötet

Bulldogge von Keiler getötet

Der aggressive Keiler soll nun erlegt werden (Symbolbild).


In Klosterneuburg (Bezirk Tulln, Niederösterreich) wurden zwei Joggerinnen im Wald von einem Keiler angegriffen. Wie die „NÖN.at“ berichtet, wurde dabei die Bulldogge einer der Joggerinnen getötet. Laut Walter Hanzmann, Pressesprecher des Waldbesitzers Stift Klosterneuburg, waren die Sportler im Wald unterwegs, als sie von einem Wildschwein attackiert wurden.

Jogger können sich retten

Die beiden Frauen hätten sich auf einen Holzstoß retten können, und dabei die Leinen ihrer Hunde losgelassen. Anschließend habe der Schwarzkittel einen der Hunde angenommen und so schwer verletzt, dass dieser den Angriff nicht überlebte. Man wolle nun versuchen den Keiler zu erlegen, um herauszufinden, warum dieser so aggressiv auf die Jogger reagiert habe, so Hanzmann gegenüber der Redaktion weiter. Dies könne sich allerdings aufgrund des hohen Schwarzwildbestands als schwierig erweisen.

„Mir ist schon klar, dass Wildschweine im Wald leben und wir diejenigen sind, die den Wald mitbenutzen, aber dann muss man dort Schilder ,Vorsicht, Wildschwein‘ aufstellen,“ wird die Besitzerin des Hundes von "NÖN.at" zitiert.


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
Thumbnail