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Bürger äußern sich kaum zum Management invasiver Arten

Bis 20. November können Bürger sich zu den Managementplänen für invasive Arten äußern.


Bis zum 20. November können sich Bürger an der Ausarbeitung der Pläne zum Management invasiver Arten beteiligen. So lange läuft die Anhörungsfrist. Für jede Art, die in den einzelnen Bundesländern bereits etabliert ist liegt ein Dokument vor, das den Umgang mit ihr regelt. Zu diesen Plänen sollen interessierte Personen Stellung beziehen, die dann in der Ausarbeitung der finalen Version berücksichtigt wird. Wie das Hessische Umweltministerium, welches für die Aktion verantwortlich ist, gegenüber der Redaktion bekannt gab, ist die Beteiligung bisher eher schleppend. Dafür seien die Anregungen, die eingehen sehr sachlich.

Geringe Beiteiligung der Bürger

Fast alle Bundesländer beteiligen sich an der Aktion. Nur Bremen und Baden-Württemberg sind bisher nicht gelistet. Auf Nachfrage erklärte das Umweltministerium in Baden-Württemberg, das der Beteiligung bisher rechtliche Widrigkeiten im Weg stünden. Man stehe allerdings in regem Austausch mit den anderen Bundesländern. Wenn man berücksichtigt, wie oft es Streitigkeiten um den Umgang mit invasiven Arten gibt – wie zuletzt mit Nutrias in Köln, sollte die Beteiligung deutlich höher ausfallen.

Link: Zum Anhörungsportal


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien als Volontär tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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