+++ Afrikanische Schweinepest bisher bei 3.896 Wildschweinen nachgewiesen (Stand 19.5.2022) +++
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Brutzeit- und Setzzeit: Hunde und Katzen als Gefahr

Leonie-Engels © Leonie-Engels
Leonie Engels
am
Sonntag, 27.02.2022 - 15:55
Kiebitz © MEISTERFOTO – stock.adobe.com
Der Kiebitz wurde aufgrund der Lebensraumzerstörung aus seinem ursprünglichen Habitat vertrieben. (Symbolbild)

Nach dem nassen und sturmreichen Winter fliegen bereits die ersten Frühlingsboten ein: Zugvögel wie Kiebitz oder Lerche kehren aus ihren Winterquartieren zurück, um hier zu brüten und ihre Jungen aufzuziehen.

Freilaufende Hunde und Katzen werden zur Gefahr – sie stöbern Jungtiere und Gelege als besonders leichte Beute  auf. Die Bedrohung führt dazu, dass ganze Nester von ihren Elterntieren aufgegeben werden und Jungtiere durch Hetzen oder direkt zu Tode kommen. Aber nicht nur die Haustiere sind eine Gefahr für die wildlebenden Tiere, auch Freizeitsportler und Spaziergänger nutzen seit der Corona-Pandemie verstärkt die Natur verstärkt. Dabei sind sie nicht nur tagsüber, sondern auch häufig in den Abend- und Nachtstunden unterwegs und können dadurch das heimische Wild stören.

Leinenpflicht für Hunde

In vielen Bundesländern herrscht schon ab dem 01. März eine Leinenpflicht für Hunde. Verstöße gegen diese Pflicht gelten als Ordnungswidrigkeit und werden mit einem Bußgeld geahndet. In Naturschutzgebieten dürfen übrigens die Wege ganzjährig nicht verlassen werden und Hunde sind immer an der Leine zu führen.


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