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Brandenburg: Wildursprungsscheine gehen aus

In Brandenburg verzögert sich die Auslieferung der Wildursprungsscheine. © Christian Schätze

In Brandenburg verzögert sich die Auslieferung der Wildursprungsscheine.


Die Oberste Jagdbehörde in Brandenburg hat derzeit Schwierigkeiten mit der Auslieferung der Wildursprungsscheinen und Wildmarken. Dies bestätigte das Landwirtschaftsministerium auf Nachfrage unserer Redaktion. Man habe beschlossen, die Scheine, die bislang jährlich beschafft wurden, künftig im vierjährigen Turnus zu bestellen. Im Zuge dieser Umstellung habe sich die Beschaffung der Wildursprungsscheine über den Beginn des neuen Jagdjahres hinaus verzögert.

Wohl kein akuter Mangel

Die Wildursprungsscheine werden von den Jägern benötigt, um Wild an Wildhändler zu verkaufen, oder Proben von erlegtem Schwarzwild zur Trichinenuntersuchung einzusenden. Die Oberste Jagdbehörde rechnet damit, dass der Zuschlag für die Produktion der Formulare und Marken am 24. April an die jeweiligen Herstellerfirmen erfolgen wird.

Der anschließende Produktionszeitraum betrage rund vier Wochen. Allerdings geht die Behörde davon aus, dass aktuell kein akuter Mangel an Wildursprungsscheinen herrscht, da die Jäger auf Reserven aus den Vorjahren zugreifen könnten. Falls die Formulare doch knapp werden sollten, wird vorgeschlagen, diese zwischen den Jagdausübungsberechtigten zu tauschen, oder Kopien bei den unteren Jagdbehörden anzufordern. Was passiert, wenn einem Jäger die Wildmarken ausgehen, ist allerdings nicht klar.


Sascha Bahlinger ist seit 2017 bei den dlv- Jagdmedien tätig. Den Jagdschein hat er während des Studiums der Forstwissenschaft 2014 erworben.
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