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Botswana: Jagd auf Elefanten wieder erlaubt

Die Elefantenjagd war in Botsuana mehrere Jahre lang verboten. © Erich Marek

In Botswana hat die Regierung die Jagd auf Elefanten wieder erlaubt. Nach langen Beratungen habe man beschlossen, das seit 2014 geltende Jagdverbot aufzuheben, teilte das Umweltministerium am Mittwochabend mit. Konflikte zwischen Elefanten und Menschen hätten zugenommen, und dies habe negative Auswirkungen auf die Lebensgrundlage der Menschen gehabt, hieß es.

Nähere Details zu den Regeln für die Elefantenjagd waren zunächst nicht bekannt. In dem Land im südlichen Afrika sollen rund 130.000 bis 150.000 Elefanten leben, etwa ein Drittel des Gesamtbestandes des Kontinents.

Seit 2014 war die Elefantenjagd verboten

Botswana hat in Afrika einen besonders guten Ruf in Sachen Natur- und Tierschutz und ist bei Touristen sehr beliebt. Der Tourismus ist für Botswana auch extrem wichtig, fast neun Prozent aller Beschäftigten sind laut des World Travel and Tourism Council in der Branche tätig. Das Verbot gegen die Jagd von Elefanten wurde 2014 unter dem damaligen Präsidenten Ian Khama eingeführt.

Seitdem wurde immer wieder diskutiert, ob es aufgehoben werden soll. Der Konflikt zwischen den Tieren und Menschen war dabei ein großes Thema. In vielen afrikanischen Ländern sind Nationalparks und Tierreservate nicht eingezäunt. So kommt es oft vor, dass Elefanten und andere Tiere in Dörfer oder über Ackerland wandern und die Ernte zerstören. dpa


Redaktion Niedersächsischer Jäger Seit über 60 Jahren ist der Niedersächsische Jäger das Jagdmagazin zwischen Ems und Elbe.
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