Home News Bogenjagd soll als wissenschaftliches Projekt erlaubt werden

Bogenjagd soll als wissenschaftliches Projekt erlaubt werden

In Brandenburg soll die Bogenjagd wissenschaftlich begleitet werden. © ©Neil - stock.adobe.com

In Brandenburg soll die Bogenjagd wissenschaftlich begleitet werden.


Brandenburgs Pläne für die Bogenjagd auf Schwarzwild werden konkreter. Das zuständige Landwirtschaftsministerium bestätigte am Wochenende, dass der jagdliche Einsatz von Pfeil und Bogen unter der Voraussetzung einer wissenschaftlichen Begleitung genehmigt werden soll. Wer den Erfolg dieser Jagdart sowie die tierschutzgerechte Tötung und Gefährdungsbeurteilung untersuchen wird, soll durch eine Ausschreibung geklärt werden. Durch dieses Verfahren zögert sich die Genehmigung allerdings noch hinaus.

Erste Genehmigung für Bogenjagd in Deutschland

Das Landwirtschaftsministerium Brandenburg betonte nochmals gegenüber unserer Redaktion: „Das Verfahren liegt ausschließlich bei uns, der Bund hat hierzu keine Regelungskompetenz.“ Die Genehmigung werde sich zeitlich und räumlich beschränken.

Die Personen, für die die Erlaubnis gelten wird, müssen neben dem „normalen“ Jagdschein im Besitz eines Zertifikats des europäischen Bogenjagdverbandes sowie eines gültigen Versicherungsschutzes sein. Es wäre der erste Fall in Deutschland, dass die Bogenjagd erlaubt würde.  

Landwirtschaftsminsiterin Julia Klöckner äußert sich kritisch auf Twitter


Hannah Reutter geboren in Stuttgart, in der Landwirtschaft aufgewachsen, Jägerin und Führerin von DD & Dackel, seit 2018 bei den dlv Jagdmedien als Volontärin tätig.
Thumbnail