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BJV vor Zerreißprobe?

Heftige Kritik an den Bayerischen Jagdverband (BJV) erschallt aus den eigenen Reihen. In einer Pressemitteilung stellen der 1. Vorsitzende des Jagdschutz- und Jägervereins Kaufbeuren, Gerd Damm, und Thomas Bär, 2. Vorsitzender der BJV-Kreisgruppe Garmisch-Partenkirchen, ihren Standpunkt dar. Es heißt, dass eine "unabhängige Vertretung der jagdlichen Interessen" durch den Präsidenten des BJV, Prof. Dr. Jürgen Vocke, nicht mehr gewährleistet sei. Als Begründung wird die Abhängigkeit des BJV vom Landwirtschaftsministerium und der Sitz Vockes im Beirat der Bayerischen Staatsforsten genannt. Weiter wird dem Verband vorgeworfen, den "planmäßigen Wildvernichtungsaktionen" der Forstbehörden würde keine Beachtung geschenkt. Die Hoffnung der Jäger auf ein "energisches Vorgehen gegen diese Missstände" sei längst erloschen. Aufgrund dessen hat sich jüngst die "Jagdagenda21", kurz Jagenda21, gegründet. BS