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BJV: Schreder und Pollner wollen kandidieren, Eck überlegt noch

Redaktion jagderleben
am
Dienstag, 17.12.2019 - 06:42
BJV-Vizepräsident Thomas Schreder © BJV
Will bei der Präsidentenwahl antreten: BJV-Vize Thomas Schreder

Rund drei Monate vor der BJV-Vollversammlung am 28. März in Lindau treten immer mehr potentielle Kandidaten aus der Deckung. Neben Roland Weigert (wir berichteten), erklärte nun auch Thomas Schreder offiziell in einer Pressemitteilung seine Kandidatur. Der bisherige Vizepräsident und Geschäftsführer der BJV-Service GmbH will sich als Präsident verstärkt um die Kernthemen des Verbandes kümmern. „Es geht um die Mitglieder, um die Kreisgruppen und die Organisationseinheiten in den Regionen – hier muss der BJV wieder als Servicepartner, als Unterstützer und als starke aktive Stimme der Jagd in Bayern und Deutschland wahrgenommen werden. Der BJV gibt die Themen vor, statt nur immer auf Angriffe zu reagieren. Wir nehmen das Heft des Handelns in die Hand“, so Schreder in einer Pressemitteilung.

Auch die amtierende Landesschatzmeisterin, Mechthild Maurer, die unter anderem den Stein im Fall Vocke ins Rollen gebracht hatte, unterstützt die Kandidatur Schreders. Auch sie wolle sich im kommenden Jahr als Landesschatzmeisterin wieder zur Wahl stellen.

Robert Pollner will sich auch zur Wahl stellen

Neben Schreder meldte sich auch ein weiterer Kandidat zu Wort. Robert Pollner wurde durch die Kreisgruppen Weilheim, Schongau, Landsberg und Garmisch-Partenkirchen vorgeschlagen und wird sich zur Wahl stellen. Dies gab er in einem Schreiben an verschiedene Kreisgruppen an. Der 56-jährige Pollner lebt in Polling, ist seit 1990 Jagdscheininhaber und hat seit 2016 ein Revier in Altötting gepachtet.

Gerhard Eck überlegt es sich

Noch keine Entscheidung getroffen hat Bayerns Innenstaatssekretär Gerhard Eck (CSU). Er war von verschiedene Medien bereits als aussichtsreicher Kandidat gehandelt worden. Dabei ist noch gar nicht sicher, ob er antritt. Im Gespräch mit der Redaktion teilt er auf Nachfrage mit, dass er sich das über die Feiertage gut überlegen wolle. "Danach", so der leidenschaftliche Jäger, "bekommen Sie von mir eine klare Aussage".

Und weiter: "Natürliche fühle ich mich geehrt, dass man mir das Amt zutraut und ich deshalb mehrfach angefragt wurde. Es ist auch eine reizvolle und großartige Aufgabe. Man muss sich das allerdings realistisch und grundsätzlich durchdenken, was dies letztendlich bedeuten würde, wenn man das Amt gewissenhaft ausfüllen will. Und das werde ich mir bis nach Dreikönig überlegen."