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Bitte nachmachen!

Geocacher Pflieger und Förster Behling freuen sich über die Aktion. Foto: NLF


„Diese Aktion soll helfen, gegenseitige Vorbehalte abzubauen“, so Förster Thomas Behling, der für den Wald in Misburg bei Hannover zuständig ist. Auch Daniel Pflieger (Geschäftsführer von „GeheimPunkt") zeigte sich als Organisator von „Cache in – Trash out“ begeistert: „Meines Wissens ist dies die erste Aktion, bei der Förster und Geocacher gemeinsam für richtiges Verhalten in der Natur werben.“ Insgesamt haben rund 300 Schatzsucher teilgenommen. "Das Feedback war so überwältigend, dass wir das im nächsten Jahr auf jeden Fall wiederholen werden", sagte Pflieger im Gespräch mit jagderleben.
Bei der im vergangenen Jahr veröffentlichten Empfehlung der Niedersächsischen Landesforsten geht es vor allem um Naturschutzaspekte, heißt es in einer Pressemitteilung. So sollen zum Beispiel in Schutzgebieten Caches vermieden werden. Auch seien Baumhöhlen oder andere potenzielle Ruhe-und Aufzuchtorte von Tieren als Verstecke ungeeignet. Die Schatzsuche fernab von Wegen sowie in der Dunkelheit sollte aus Rücksicht auf das Wild ausbleiben. Wer diese und weitere Empfehlungen zum Geocaching beachtet, ist wie jeder Andere in den Wäldern der Niedersächsischen Landesforsten herzlich willkommen, so die Forstverwaltung.
PM/BS