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Birkwild: Lebensräume in Sachsen sollen gesichert werden

Birkhahn © Uryadnikov Sergey - stock.adobe.com
Die auffallend roten Rosen sind charakteristisch für den Birkhahn.

Der sächsische Umweltminister Thomas Schmidt hat am 20. August 2019 das neue „Artenschutzprogramm Birkhuhn“ in Kraft gesetzt. Laut Pressemeldung des Ministeriums beschäftigt sich das Programm insbesondere mit der Sicherung und Wiederherstellung der Lebensräume. Das bedeutet: Biotope zur Aufzucht um die heute genutzten Balzplätze zu erhalten bzw. zu erschaffen. Hierfür seien „stellenweise deutliche Durchforstungen“ erforderlich. Inwieweit Freiflächen, die beispielsweise durch Schädlinge, Sturm oder Schneebruch entstanden sind, einbezogen werden können, werde regelmäßig geprüft.

Birkwild ist eine stark gefährdete Art

Als Lebensraum bevorzugt Birkwild vor allem offene Landschaften mit bodennaher Vegetation. Dies können beispielweise niedrige, lichte Wälder oder Kahlflächen sowie Randbereiche von Mooren oder Heidelandschaften mit heranwachsendem Wald sein. Sein Vorkommen begrenzt sich in der Bundesrepublik auf wenige Regionen, wie beispielsweise die Rhön, dem Erzgebirge sowie der Lüneburger Heide oder bestimmten alpinen Gebieten. In Deutschland zählt der kleine Hahn zu den stark gefährdeten Arten. Er untersteht dem Jagdrecht mit ganzjähriger Schonzeit.


Eva Grun hat mit 16 Jahren ihren Jugendjagdschein gemacht, jagt im Frankenwald und ist seit 2019 Volontärin bei den dlv-Jagdmedien.
Eva Grun mit Drahthaar.