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Biber tötet Hund

Biber sitzt am Gewässerrand © Erich Marek

Vermutlich hat ein Biber den Hund angegriffen und so schwer verletzt, dass dieser daran verstarb (Symbolbild).


Bei einem Spaziergang entlang eines Gewässers wurde ein Border Collie vermutlich von einem Biber attackiert und starb an den verursachten Verletzungen. Der Hund wollte an einem Bach im Landkreis Schwäbisch-Hall (Baden-Württemberg), einem bekannten Bibergewässer, trinken und wurde dabei von einem Tier angegriffen. Laut dem örtlichen Biberberater erlitt der Vierbeiner zwei Bisse in die Kehle und einen in die Keule, bei dem eine Arterie verletzt wurde. Der Hund überlebte die folgende Nacht nicht. Der behandelnde Tierarzt vermutet eine innere Blutung als Todesursache, so der Biberberater im Gespräch mit der Redaktion.

Bei Bedrohung können Biber aggressiv reagieren

Das Landratsamt bestätigte den Vorfall, kann aber den Biber als Täter nicht sicher bestätigen. Es gebe an dem Gewässer eine Biberburg. Gerade im Frühjahr, wenn die Biber Nachwuchs haben, könnten die Tiere sich bedroht fühlen und sich auf Annäherungen aggressiv verhalten. Das Landratsamt hat keine speziellen Sicherheitsvorkehrungen nach dem Vorfall getroffen. 


Hannah Reutter geboren in Stuttgart, in der Landwirtschaft aufgewachsen, Jägerin und Führerin von DD & Dackel, seit 2018 bei den dlv Jagdmedien als Volontärin tätig.
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