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Bewährungsstrafe für Jäger

Ein Wildbretanhängekärtchen unserer Jagdnachbarn. Foto: Jagdverbände Österreich © Jagdverbände Österreich

Dies bestätigte Dr. Rainer Nimmervoll, Richter und Sprecher für Strafverfahren des Landesgerichts Linz, gegenüber jagderleben.de.
Der Waidmann hatte bereits im Oktober 2007 ein Stück Rehwild, das nach einem Zusammenprall mit einem Zug verendet war, als "genusstauglich" beurteilt und in den Verkehr gerbacht. Dafür hatte er auf dem Wildbret-Anhängekärtchen den Namen seines Bruders angegeben. Dieser ist ein fachkundiger und offiziell eingetragener Fleischbeschauer, war jedoch zum besagten Zeitpunkt nachweislich nicht vor Ort. Angezeigt wurde der Vorfall laut Pressebreichten von einem anderen Jäger. Der verhandelnde Richter Klaus-Peter Bittmann sah den Tatbestand der der "betrügerischen Absicht" als erwiesen an und verhängte die Bewährungsstrafe. Der Angeklagte nahm das Urteil an. BS